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Gepostet on 17 Aug 2012 in Patriarch, Rede und Interviews FT

Botschaft von Seiner Seligkeit Patriarch Fouad Twal anlässlich des Ramadanfests (Eid El Fitr)

Botschaft von Seiner Seligkeit Patriarch Fouad Twal anlässlich des Ramadanfests (Eid El Fitr)

Anlässlich des herannahenden moslemischen Festes Eid El Fitr, welches das Ende des Ramadan und damit das Fastenbrechen feiert, hat sich der lateinische Patriarch Fouad Twal am 1.

August im Katholischen Zentrum für Studien und Medien in Amman mit einer Rede an unsere Mitbrüder, die Muslime, gewandt und ihnen seine besten Wünsche auch im Namen der gesamten Diözese des Lateinischen Patriarchates ausgesprochen.

Es sei eine Gelegenheit, sagte der Patriarch, um die freundschaftlichen Beziehungen des gegenseitigen Verständnisses unter uns als einem Volk und einer arabischen Nation, zu stärken, die wir alle ähnliche Sorgen teilen, dieselben Schmerzen erleiden, dieselben Sehnsüchte empfinden, und dabei alle den Einen und denselben Gott verehren.

Ich fühle mich sehr geehrt, sprach er weiter, als lateinischer Patriarch der Heiligen Stadt und als ein Sohn des Heiligen Landes zu intensiveren Freundschaftsbeziehungen unter uns allen aufzurufen, so wie es die Heiligen Bücher, auf die wir uns berufen, fordern.

Er fügte hinzu, dass wir uns wünschen, das gute Beispiel der Koexistenz im Heiligen Land fortzuführen, da „Freundschaft die Erfüllung des Gesetzes sei“ und Jesus Christus die Zehn Gebote mit den Worten „die Liebe zu Gott und dem Nächsten“ zusammenfasste.

Er verwies in seiner Ansprache auf das einander wechselseitig zerstörende Blutvergießen in Syrien und sprach seine Hoffnung auf ein baldiges Ende aus.

Er beendete seine Rede mit einem Aufruf an den Allmächtigen, uns Seinen Beistand zu geben in unseren Bemühungen um Frieden und tieferes Verstehen, damit wir alle gute und würdige Kinder Gottes werden, die Gewalt, besonders Gewalt unter Brüdern und Schwestern, ablehnen, und uns an die Worte des Propheten Jesaja erinnern: „Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk gegen das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (2,4)

Seine Seligkeit sprach dann seine Glückwünsche  für das Fest aus.