Pages Menu
Categories Menu

Gepostet on 15 Jun 2012 in Lokalnachrichten, Politik und Gesellschaft

Die Südsudanesen sollen abgeschoben werden

Die Südsudanesen sollen abgeschoben werden

JERUSALEM – In der vergangenen Woche hat ein Jerusalemer Gericht die Rechtmäßigkeit der geplanten Abschiebung der südsudanesischen Asylbewerber bestätigt.

Der kollektive Schutz für Asylsuchende aus dem Südsudan in Israel wurde aufgehoben. Gleichzeitig bestätigte das Jerusalemer Gericht die Rechtmäßigkeit des Plans der Regierung, diese zusammen mit anderen Afrikanern zu deportieren, die in Israel ohne einen legalen Status leben. Von dieser Entscheidung sind Asylbewerber aus dem Sudan (mit dem Israel keine diplomatischen Beziehungen hat) bzw. aus Eritrea (die weiterhin Schutz genießen) nicht betroffen.

Es ist nicht klar, wie viele Südsudanesen sich in Israel aufhalten. Die Schätzungen reichen von etwa 700 bis etwa 3000 Personen. In dieser Bevölkerungsgruppe gibt es Hunderte von Kindern, die in Israel geboren sind. Die Südsudanesen sind überwiegend Christen bzw. Katholiken, die häufig die Pfarreien in Jaffa und Eilat besuchen.

Die betroffenen Personen können im Augenblick einen Antrag stellen, um als Flüchtling anerkannt zu werden, wobei jeder Antrag vom Ministerium des Innern bearbeitet wird.

Vikariat für Hebräisch sprechenden Katholiken

 Lesen Sie hierzu den Haaretz Artikel