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Gepostet on 11 Jun 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Pfingsten: Der Patriarch firmt 12 Jugendliche

Pfingsten: Der Patriarch firmt 12 Jugendliche

JERUSALEM – Am Sonntag, den 27. Mai, feierte Patriarch Fouad Twal den Pfingstgottesdienst in der Dormitiokirche nahe dem Abendmahlsaal. Zwölf Jugendliche verschiedener Nationalitäten empfingen die Firmung aus der Hand des Patriarchen.“ An diesem Pfingstsonntag bin ich glücklich, mit euch auf dem Berg Zion zu sein, wenige Schritte vom Abendmahlsaal entfernt, wo die Apostel den Heiligen Geist empfingen.“

Mit diesen Worten begann der Patriarch seine Predigt zum Pfingstfest. Die Dormitiokirche liegt nur wenige Meter entfernt vom Obergemach, in dem die Jungfrau Maria und die Jünger den Hl. Geist empfingen. Ungefähr 2000 Jahre später empfingen 12 junge Leute verschiedener Nationalitäten das Sakrament der Firmung aus der Hand des Patriarchen: Elise, Carlos, Eduardo, Victory, Chloe, Clara, Rachel, Charlotte, Claire, Côme, Madeleine und Corinne. „Meine lieben jungen Freunde, ihr  werdet das Sakrament des Hl.Geistes empfangen, und wir wagen zu sagen, dass ihr wie die Jünger am Pfingstmorgen ausseht“, ermunterte sie der Patriarch und lud sie ein, ihrerseits durch das Vorbild der Jünger „Gottes Wunder zu verkünden!“ Dann sprach der Patriarch zu allen Anwesenden in der Basilika und bat sie, jeden Tag zum Hl. Geist um die Verkündigung der Auferstehung zu beten, einer Verkündigung,“ die die Schatten der Welt, in der wir leben, erleuchtet“, eine Verkündigung, die über „die politische Situation im Heiligen Land“ hinausgeht.

Nach der Predigt sangen die Seminaristen von Beit Jala das Veni Creator in Arabischer Sprache. Dann sprach der Patriarch das Segensgebet über die Firmlinge, während Abt Gregory Collins – Abt der Dormitiokirche – und weitere 20 Priester diesen jungen Leuten die Hände auflegten. Patriarch Fouad folgte mit der Salbung jedes und jeder Einzelnen. Die Kirchengemeinde bestand aus vielen Gläubigen des Hl. Landes, so wie aus Ordensmitgliedern, unter ihnen die Gemeinde der Seligpreisungen, die die 12 Firmlinge vorbereitet hatten. Natürlich waren auch die Eltern und Paten anwesend. Nach der Zeremonie, im Rahmen eines Buffets, wo ein jeder in seiner eigenen Sprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Arabisch..) redete und verstanden wurde, schien der Hl. Geist wirklich anwesend. Darüber hinaus war die Freude, eine der Gaben des Hl. Geistes, spürbar.

Amelie de La Hougue

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