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Gepostet on 30 Mai 2012 in Diözese im Ausland, Kirche

Das Hl. Land zum Treffen der Familien in Mailand

Das Hl. Land zum Treffen der Familien in Mailand

Vom 30. Mai bis zum 3. Juni wird in Mailand das 7. Weltfamilientreffen stattfinden. Dies wird die Gelegenheit für Nazareth sein, eine Stadt der Familie „par excellence“ das Projekt eines „Internationalen Zentrums für die Familienspiritualität“ vorzustellen.

Die Reihe dieser Familientreffen begann 1994 in Rom zum Internationalen Jahr der Familie, das Papst Johannes Paul II angeregt hatte, und setzte sich in einem Rhythmus von drei Jahren fort, in Rio de Janeiro, dann wieder in Rom, Manila, Valencia, New Mexico und jetzt in Mailand. Sogar die Ortskirche im Hl. Land hat sich auf dieses Treffen vorbereitet. Eine Vertretung unseres „Komitees für die Familie in den Kirchen“ und eine größere Delegation des Hl. Landes (16 Mitglieder, von denen 12 verheiratet sind), angeführt vom Patriarchen und Bischof Maroun Lahham, Bischofsdelegat für die Familienseelsorge, werden am Treffen in Mailand teilnehmen.

In allen Gemeinden, Institutionen und Katholischen Pfarreien aller Religionsformen wurde ein vorbereitendes Dokument verteilt; dieses Dokument enthält die Katechese, die von der Kirche in Mailand aufgesetzt worden ist, und wurde im Libanon ins Arabische übersetzt und von AOCTS gedruckt.

Gibt es bald ein Internationales Zentrum für die Familienspiritualität in Nazareth?

Nazareth, die Familienstadt schlechthin, bereitet sich daher in besonderer Weise vor. Der Hl. Stuhl und besonders Kardinal Ennio Antonelli vom Päpstlichen Rat für die Familie (PCF) möchten das Treffen in Mailand dazu benutzen, das Projekt für ein „Internationalen Zentrum für die Familienspiritualität“ vorzustellen. Diese Projekt wurde von Kardinal Alfons Lopez de Trujillo geplant und von Papst Johannes Paul II in Rio de Janeiro angekündigt und vorgestellt, als ihm eine Familie aus Nazareth eine „Ikone der Hl. Familie aus Nazareth“ schenkte und er diese Ikone dem neuen Zentrum widmete.

Im Jahr 2000 segnete Papst Johannes Paul II das Modell des Projektes in der Verkündigungskirche, und im  Jahr 2009 segnete Papst Benedikt XVI den Grundstein für das Zentrum auf dem „Berg des Abgrunds“ (Mount Precipice).

Allerdings ist das Projekt aus praktischen Gründen noch nicht realisiert. Jetzt ist der Hl. Stuhl bereit, die legalen, finanziellen und Standortangelegenheiten zu lösen: ein großartiges Gelände auf dem Hügel westlich von Nazareth. Das Projekt und seine Durchführung wurden der „Bewegung für die Erneuerung im Geist“ anvertraut, deren Präsident Salvatore Martinez ist. Das Treffen in Mailand bietet eine hervorragende Gelegenheit, das Projekt wieder vorzustellen und die Teilnahme und Solidarität der christlichen Familien auf der ganzen Welt zu fördern.

PCF und Renewal haben RAI beauftragt, einen Kurzfilm zu drehen, der während der Vigil des Papstes mit den Familien am Samstag, dem 2. Juni gezeigt wird. Das Video wurde in Nazareth am 15.und 16.Mai gedreht und beinhaltet die lebendigen Zeugnisse einiger Familien, die Rede des Bürgermeisters, Herrn Ramez Jarayseh, und die von Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo, der schon die Teilnahme des Ortes an vier gleichartigen Treffen organisiert hat. Der Film beinhaltet Bilder von der Grotte Marias und von dem Platz, an dem das Zentrum gebaut wird. Er zeigt auch den Grundstein, den der Papst gesegnet hat (ein 250 kg schwerer, wunderschöner schwarzer Granit), und die schöne „Ikone der Hl. Familie von Nazareth“, die Johannes Paul II 1997 bekam und dem Zentrum, das er selbst angekündigt hatte, gab.

Von unserem Korrespondenten in Nazareth

Foto CSFN und S.A.K.