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Gepostet on 22 Mai 2012 in Uncategorized

Ansprache Dr Heinz Thiel am Hochfest Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2012

Ansprache Dr Heinz Thiel am Hochfest Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2012

Ansprache des Generalsekretärs des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, anlässlich der Eisegnung des neuen Benediktinerklosters in Tabgha am See Gennesareth, am Hochfest Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2012

Generalsekretär Heinz Thiel

 

 

Eminenz,

Your Beatitude Patriarch Michel Sabbah,

Your Excellency Apostolic Nuncio Antonio Franco,

Your Excellencies,

sehr geehrter Herr Gesandter Prügel,

Most Reverend Mother General Araceli,

Ladies and gentlemen,

verehrte Festgemeinde!

 

Es ist mir nicht nur eine hohe Ehre, sondern auch eine große und von Herzen kommende Freude, Sie alle an diesem schönen Tag des Hochfests der Himmelfahrt Christi hier am Ort der Brotvermehrung in Tabgha auf dem Gelände des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande begrüßen zu können. Der heutige Tag ist für uns ein durchaus ´historischer`. 102 Jahre nach dem Kirchweihfest  der Dormitio in Jerusalem weihen wir wieder ein benediktinisches Kloster im Heiligen Land ein. Es ist ein Tag, an dem von den Architekten, Ingenieuren, Bauunternehmern und Handwerkern eine große Last fallen wird, da ihr Werk nun (fast !) getan ist.

So a very warm and special welcome to all the workers and planners whose home this construction site was somehow during the past three years and who will now hand it over to the new inhabitants.

Heute ist ein Tag, an dem wir mit Leben füllen, was in vielen Besprechungen und Sitzungen konzipiert und gestaltet worden ist.

So richte ich meinen Gruß an Sie alle im Namen der Mitglieder des Präsidiums, des Vorstands, des Verwaltungsrats und aller Mitarbeiter, unserer Diözesanvorsitzenden, Mitglieder, Freunde und Unterstützer unseres Vereins, und ganz besonders natürlich auch im Namen unseres Präsidenten, des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner, der, ich glaube, unser aller Herz in seiner bewegenden Predigt soeben im feierlichen Pontifikalamt schon  angerührt hat!

Ihm möchte ich im Namen aller Vorgenannten an dieser Stelle ganz herzlich danken – für sein Engagement, das er durch sein Kommen hierher am heutigen Tage unterstreicht. Für seinen Dienst als Vorsteher der Liturgie, für die Wertschätzung für diesen Ort und für das benediktinische Leben in diesem schönen neuen Kloster, und, ich darf sagen, auch für unser aller Engagement hier im Heiligen Land!  Herzlichen Dank, Herr Kardinal!

When I first came to the Holy Land as the newly elected Secretary General of the German Association of the Holy Land back in 1998, I remember my visit of the old monastery here in Tabgha very well. I was so cordially received by Father Stephan Vorwerk, who was the Superior of this monastery till 2001.  He showed me the cracks in the walls that already then indicated that the old monastery was not built on solid ground. Neither was it fixed to the bedrock, nor did it have any solid concrete foundation. So our initial ideas to stabilize it and fix the cracks turned out to be useless – and in 2002 , with Abbot Benedikt Lindemann und Father Jeremias Marseille as the new Prior-, we had to make the decision to build a new monastery and to replace the nearly fifty years old previous building.

After a location was found, it took us “only” seven years of planning – and I think that all  the planners, the monks, you, Prof. Peitz, Mr. and Mrs. Hillinger, Mr. Marsala and Ms. Lemke, and especially Mr. Walid Haj and -later on- Mr.Samir Saad, remember very well each of these seven years with its own problems and difficulties, and I`d like to cordially thank all of you for your toughness, perseverance, your engagement and enormous efforts that you put into this project, so that finally in 2009 we were able to begin with the construction.

As you can all imagine well, before we were able to start, we had to make sure that there were enough funds to finance this project. I think both the Benedictine Community of Dormition Abbey and Tabgha, and the German Association of the Holy Land combined forces and a lot of efforts, Shekels and Euros. However, that was by far not enough to be able to start this project.  I`d like to thank all of you who were involved it would be wrong to just mention one or two names and forget others, so my thanks to the Benedictine Community goes to you  Abbot Gregory Collins as their representative – but I do genuinely mean all of you!

But again, these efforts of the Benedictines and our people in the DVHL would not have been enough to start this project. Therefore, a very, very big “THANK YOU” goes to all the donors who so generously made this project possible. Twelve German Archdioceses and Dioceses participated in the funding activities, and by the generous contribution of the Association of the German Dioceses in fact all German Catholics  were involved in the realization of this project. Therefore, now again in German:

Ein sehr herzlicher Dank dem Verband der Diözesen Deutschlands und allen Diözesen und Erzdiözesen, die sich teilweise in beträchtlichem  Umfang an der Finanzierung dieses Projektes beteiligt haben. Den Vertretern des VDD und der betreffenden Diözesen, die heute anwesend sind, möchte ich an dieser Stelle von Herzen danken!

Beispielhaft für die vielen Einzelspender und mit einem besonderen Dank verbunden möchte ich Herrn Josef Rudnick und seine Familie erwähnen, die mit ihrer Stiftung zugunsten des Klosterneubaus bereits zu Beginn der 90ziger Jahre einen wesentlichen Grundstein zur Finanzierung gelegt hat, als diese Idee noch den Status einer `Vision` hatte. Es ist bedauerlich, dass er selbst  den heutigen Tag nicht mehr erleben kann; umso mehr freut es uns seine Tochter heute unter den Festgästen begrüßen zu können. Schön, dass Sie hier sind, Frau Dr. Rudnick-Bartels.

Dear Benedictine brothers, as my address comes to a close, I hope you will allow me to conclude with a quote from Saint Benedict: „ut in omnibus glorificetur deus“, or “…that in all things God may be glorified,” (RB 57:9).

Accordingly, my heartfelt wish for the future of this monastery is, that here, where the feeding of the five thousands took place, God is glorified in and around this new monastery; in the encounter with the pilgrims and guests, both in the monastery and the Beit Noah Meeting Place and also in the liturgy of hours with the pilgrims. May God be glorified by a reflection of his splendour in the eyes of all those who visit this place and those who live here.

Liebe Benediktiner, bitte erlauben Sie mir am heutigen Tage abschließend auch einmal, den Heiligen Benedikt zu zitieren: „ut in omnibus glorificetur deus“, „… damit in allem Gott verherrlicht werde“ (RB 57,9). Dies ist mein Wunsch für die Zukunft dieses Klosters: dass hier, am Ort der wunderbaren Brotvermehrung, in und um dieses neue Klostergebäude Gott verherrlicht werde, in der Begegnung mit den Pilgern und Ihren Gästen, hier im Kloster wie auch unten in der Begegnungsstätte, im Vollzug des Stundengebetes mit den Pilgerinnen und Pilgern.

In allem Beten und Arbeiten möge Gott verherrlicht werden, indem etwas von seinem Glanz sich in den Augen der Menschen, die hierher kommen und die hier leben, widerspiegeln möge  und….

dass die Präsenz der Benediktiner, die seit 1939 Tabgha mit prägt, sich weiter in den kommenden Jahrzehnten hier entfaltet und wir unserem gemeinsamen Auftrag, christliches Leben im Heiligen Land zu fördern und zu stützen, gerecht werden können.

Herzlichen Dank!         Thank you very much!

Toda raba!                       Shukran iktir!