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Gepostet on 19 Mai 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Konferenz über die Förderung des Lebens für die Priester des Patriarchats

Konferenz über die Förderung des Lebens für die Priester des Patriarchats

JERUSALEM – Am Dienstag, den 15 Mai. 2012 hatten die Priester des Lateinischen Patriarchats, die sich mit Seiner Seligkeit Patriarch Twal für die monatlichen Exerzitien versammelten hatten, die Gelegenheit, eine Präsentation von Dr. A. Acosta Ligaya über einige Fragen der Bioethik zu hören, die sich ganz dem Schutz des Lebens verpflichtet hat.

Es ist für uns notwendig, dass ihr eure Stimme erhebt, um die Kultur des Lebens zu fördern“, sagte Frau Doktor Ligaya A. Acosta, als sie sich am Dienstag, den 15. März 2012 an die Priester des Patriarchats wandte, die sich sich zusammen mit Patriarch Fouad Twal zu den monatlichen Exerzitien versammelt hatten. Als eine engagierte Pro-Life Aktivistin innerhalb der Organisation Human Life International erinnerte die Vortragende an einige Fragen der Bioethik: Abtreibung, Euthanasie, Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Empfängnisverhütung und Verantwortung auf Seiten der Jugendlichen in Bezug auf die Sexualität. „Unsere jungen Leute werden zur Promiskuität und zum geschützten Geschlechtsverkehr ermutigt“, sagte sie. Es gibt kein Bewusstsein oder Sensibilisierung der Schwangerschaft als eine „logische Konsequenz“. „Wir brauchen ihre Unterstützung“, sagte Dr. Acosta.

Derzeit werden jedes Jahr 42 Millionen Babys abgetrieben. „In den Ländern, in denen die Empfängnisverhütung weit verbreitet ist, ist die Zahl der Abtreibungen deshalb nicht niedriger“, fuhr die Doktorin fort. Ohne alle „Nebenwirkungen“ aufzuzählen, die durch die Verwendung von Verhütungsmitteln verursacht werden, steht unter den Krankheiten, die die Frauen betreffen, der Brustkrebs für seine hohe Sterblichkeitsrate an erster Stelle. Darüber hinaus betonte Dr. Acosta, dass die Industrie die Abtreibung und die Verhütung durch Investitionen und Erträge in Milliardenhöhe fördern und dabei von den Medien in beispielloser Weise unterstützt werden. Dies prangerte bereits Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Evangelium Vitae von 1995 an, als er von der Verbreitung einer „Kultur des Todes“ sprach und zu einer „Kultur des Lebens“ aufrief. Seiner Meinung nach würde diese Kultur des Todes in der Förderung einer „utilitaristischen Sicht der Gesellschaft“ münden, die ein Ergebnis des „Krieges der Mächtigen gegen die Schwachen“ ist. „Wir müssen den Mut haben, darüber in unseren Pfarreien zu sprechen“, merkte Abouna Faisal Hijazeen, Pfarrer von Ramallah und Professor für Bioethik am Priesterseminar an. „Wir laden kompetente Personen ein, um über Fragen der Bioethik zu sprechen“, sagte er. Darüber hinaus sagte er: „Wir müssen die Familie und die Würde der menschlichen Person schützen“. Abschließend ging er ebenfalls auf die Enzyklika Evangelium vitae ein und erinnerte dabei, wie grundlegend wichtig es sei, „die Würde der menschlichen Person von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod anzuerkennen“, um eine Kultur des „Lebens“ zu fördern.

Daniel Le