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Gepostet on 19 Mai 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Bischof William Shomali besucht Jerusalem Kehilla

Bischof William Shomali besucht Jerusalem Kehilla

Zum ersten Mal besuchte seine Exzellenz Patriarchalvikar Bischof William Shomali die Jerusalemer Kehilla und feierte die Messe am 5. Sonntag nach Ostern. Bei diesem Besuch feierte er auch das Fest des Hl. Jakob (3.Mai), Patron der hebräisch sprechenden katholischen Gemeinden in Israel und der gesamten Diözese des Lateinischen Patriarchats.

Am Sonntag, den 6. Mai 2012, besuchte Bischof William Shomali, Lateinischer Patriarchalvikar, die hebräisch sprechende katholische Kehilla in Jerusalem und feierte die hl. Messe. Bei der gleichen Gelegenheit feierte die Kehilla auch das Fest des Hl. Jakob, Patron des St. Jakob Ordens und des Vikariates. Bischof William kam in Begleitung des neuen Kanzlers des Lateinischen Patriarchates, Father George Ayoub (der aus Galilea stammt) und Father Issa Hijazeen. Mitglieder der Gemeinde versammelten sich im Haus der „Hl. Simeon und Anna“, um den Bischof zu begrüßen, und begabte Musiker der Kehilla begleiteten die Gebete mit ihrer wundervollen Musik und ihrem Gesang.

Father David, Patriarchatsvikar für die Kehilla, begrüßte den Bischof und betonte die Freude der Gemeinde am gemeinsamen Gebet zum Fest des Hl. Jakob. Die Messe wurde auf Arabisch und Hebräisch zelebriert – der Bischof betete auf Arabisch und die Gemeinde antwortete auf Arabisch, sang aber Hebräisch. Die Lesungen waren auf Hebräisch, der Bischof predigte Englisch und Father David verlas die hebräische Übersetzung. In seiner Predigt drückte der Bischof seine Freude darüber aus, in der Kehilla beten zu können und unterstrich die Bedeutung der Kehilla innerhalb der Kirche von Jerusalem. Er verwies auf die Ursprünge der Kehilla in der ersten Kirche in Jerusalem, deren Mitglieder Juden waren, die an Jesus glaubten, und ihre Verbindung heute mit den Arabisch sprechenden Gemeinden, die beide das gleiche Zeugnis für den Messias ablegen, in zwei Sprachen in zwei Gemeinden – Arabisch und Jüdisch – im Heiligen Land.

Am Ende der Messfeier dankte Bischof William der Kehilla für diese Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet. Er drückte sein Bedauern aus, dass er nicht Hebräisch gelernt hatte, als er jünger war, aber er versprach wiederzukommen. Besonders beeindruckt war er von der Musik und kündigte eine engere Zusammenarbeit zwischen den arabisch und hebräisch sprechenden Gemeinden beim Komponieren von Liedern an: „Unsere Sprachen sind semitisch und so eng verwandt, dass wir Lieder in beiden Sprachen als weiteren Ausdruck unserer Einheit komponieren können.”

Die Freude hielt nach dem Segen an, die Mitglieder der Kehilla tanzten Volkstänze und luden den Bischof und seine beiden Begleiter zum Mitmachen ein. Diese zeigten sich erfreut und tanzten, bis es Zeit war, hinaus in den Hof zu gehen, wo sie verschiedene Köstlichkeiten erwarteten. Die freundliche Atmosphäre ermöglichte es vielen, mit dem Bischof über die unterschiedlichen Aspekte des Lebens in der Kehilla zu sprechen.

Danke, Sayyidna, für ihr Kommen und besuchen Sie uns bald wieder.

Vikariat der hebräischen sprechenden Katholiken