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Gepostet on 9 Mai 2012 in Aktuelles der religiösen Gemeinschaften, Diözese

Die Selige Maria vom gekreuzigten Jesus vereint die Karmelitinnen

Die Selige Maria vom gekreuzigten Jesus vereint die Karmelitinnen

EMMAUS – Am 2. Mai feierte der Patriarch bei Emmaus den Auftaktgottesdienst anlässlich der Zusammenkunft der Karmelitinnen, die als Thema für ihre Fortbildung das Leben der palästinensischen Seligen Maria vom gekreuzigten Jesu gewählt hatten. Am Ende der Messe hielt Erzbischof Twal eine Rede über die selige Karmelitin.

Vom 2. bis zum 8.  Mai waren etwa 30 Karmelitinnen aus dem Heiligen Land (Jerusalem, Bethlehem, Nazareth und Haifa) zu einer Fortbildung zusammengekommen. In diesem Jahr hatten sie sich dazu entschieden das Leben der Seligen Mariam Baouardy, bekannt unter dem Namen Maria vom gekreuzigten Jesus, zum Thema zu machen. Die Sitzung begann in Emmaus Nikopolis, genau dem Platz, den Jesus persönlich Schwester Mariam 1878 als das Emmaus des Evangeliums genannt hatte.

In seiner  Homelie erinnerte der Patriarch daran, wie sehr die Selige eine “Tochter des Heiligen Landes” gewesen ist. “Das Land und seine Hügel“, sagte er, „waren Teil von ihr, in ihren Eingebungen und Erleuchtungen,“ und sie ließ “die gesamte Tiefe der spirituellen Botschaften der heiligen Orte” entdecken. Erzbischof Twal lud alle dazu ein nach dem Vorbild vom Schwester Mariam, „alle diese Orte zu berühren, ihren Duft aufzunehmen und so ein Körper mit ihnen zu werden, eine derartige Nähe zu ihnen zu haben …..um so selbst ein Heiliges Land zu werden, in dem Jesus geboren werden, aufwachen und handeln kann “.

Anschließend hielt Erzbischof Twal eine Rede mit dem Titel:”Mariam und ihr Patriarch”. Er beschrieb die privilegierte Beziehung, die sein Vorgänger- Erzbischof Vincenzo Bracco – mit der Seligen hatte, indem er ihre heilige Freundschaft beschrieb: “Der Patriarch war der spirituelle Begleiter von Mariam und Mariam war die spirituelle Unterstützung des Patriarchen”. Er schloss: “Auf jedem ihrer Wege findet man  Zeichen der Heiligkeit”.

 

“Die Präsenz einer echten Freundin”

Schwester Anne-Françoise, Oberin der Karmelitinnen von Bethlehem und Organisatorin der  Veranstaltung bezeugte selbst die heilige Freundschaft mit der Seligen: “Schwester Mariam ist wie eine Freundin, die uns hilft und uns den Weg des Evangeliums zeigt.” Dies ist sicherlich auch  der  Grund, weshalb die Karmelitenerinnen diese Tage mit der Geschichte der seligen Palästinenserin verbringen wollten. Sie “lebte oft in Ekstase… auf der Erde und im Himmel”. “Nichts kann ihren Überfluss an Liebe stoppen” präzisierte Schwester Anne-Françoise.

Täglich gab es so Vorträge über das Leben des Seligen. Besonders zu erwähnen ist dabei der Vortrag von Weihbischof Marcuzzo mit dem Titel: “Mariam und die  lokale Kirche, im Kontext zur  letzten Synode” Dieser zeigte die Aktualität  der Seligen.

Amélie de La Hougue