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Gepostet on 9 Mai 2012 in Aktuelles aus den Pfarreien, Diözese

Der Patriarch in Jifna:“ Unser Leben muss ein Zeugnis sein!“

Der Patriarch in Jifna:“ Unser Leben muss ein Zeugnis sein!“

Jifna – Am 27. und 28. April 2012 besuchte der Patriarch die Pfarrei St. Joseph in Jifna. Während des Gottesdienstes empfingen einige Kinder ihre Erstkommunion und andere das Sakrament der Firmung. Der Patriarch erhielt bei seinem Besuch als Geschenk eine Ikone des Patrons der Pfarrei.

Der Patriarch kam mit Polizeieskorte und 12 Autos in Jifna an. Am Stadtrand, an der Straße von Birzeit, erwarteten den Patriarchen die Gemeindevertreter und acht Familien, um ihn zu begrüßen und willkommen zu heißen. Im Ortszentrum hingegen wurde die Eskorte des Patriarchen von den Stadtbewohnern und mit der Fanfare der Pfadfinder empfangen.

Die heilige Messe wurde am frühen Nachmittag gefeiert. 14 Kinder der Pfarrei wurden gefirmt, und 12 empfingen zum ersten Mal Jesus in der Eucharistie. Viele orthodoxe Gläubige nahmen zusammen mit dem emeritierten Pfarrer an der Messe teil.

In seiner Predigt betonte der Patriarch, dass „die Kirche im Heiligen Land eine Kirche des Kalvarienberges ist. Es ist wahr! Trotzdem“, so fügte er hinzu, „leben wir auch in einem Land der Hoffnung, in der Hoffnung auf die Erlösung.“ „Unser Leben hier muss ein Zeugnis christlichen Lebens sein. Ich ermutige euch, hier zu bleiben und nicht wegzuziehen.“

Als Zeichen der Dankbarkeit erhielt der Patriarch eine Ikone des Hl. Joseph, des Patrons der Pfarrei. „Dieses Geschenk“, sagte Pfarrer Firas Aridah, „drückt unsere Dankbarkeit und unser Gebet für den Patriarchen aus.“ Dann fügte er hinzu: „ So wie der Hl. Joseph Jesus beschützte, soll er auch unseren Patriarchen, das Oberhaupt der Kirche in Jerusalem, beschützen. Wir wissen, dass seine Verantwortung und sein Auftrag nicht leicht sind.“

Während seines Besuches weihte der Patriarch den „Garten von St. Joseph“ ein, der in der Zukunft die Gläubigen bei Pfarrfesten beherbergen wird.

Das Programm des Besuches beinhaltete auch: einen Besuch bei den Schwester vom Rosenkranz, bei den YCS (junge christliche Studenten), um über deren Ausbildung zu diskutieren, ein Besuch bei der Gemeindeverwaltung, um Probleme des täglichen Lebens zu besprechen. Am nächsten Tag besuchte der Patriarch den Kindergarten und jede einzelne Klasse der Elementarschule.

Vor seiner Abreise brachte Patriarch Fouad Twal den Kranken der Pfarrei die Kommunion nach Hause. Er begrüßte auch die Eltern von zwei Diözesanpriestern: Pfarrerr Nidal Kanzou’a a Zababdeh und Pfarrer Yacoub Rafidi, Priester in Madaba.

Christophe Lafontaine