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Gepostet on 2 Mai 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Das Heilige Land empfängt die Reliquien Johannes Paul II

Das Heilige Land empfängt die Reliquien Johannes Paul II

Kardinal Stanislaw Dziwisz, der ehemalige Sekretär von Johannes Paul II., kam für eine Pilgerfahrt ins Heilige Land, um dem Heiligen Land Reliquien des seligen Papstes zu überbringen. Der Kardinal wurde von 600 Pilgern aus Krakau begleitet. Er traf sich am Samstag, den 21 April 2012 in Nazareth mit dem Patriarchen und dem Vikar für Israel.

Diese Wallfahrt wurde im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten für den ersten Jahrestag der Seligsprechung von Johannes Paul II. (1. Mai 2011) organisiert. Zu ihrem Abschluss fand eine Messe im franziskanischen Heiligtum des Primats des Petrus in Tabgha statt. Die Eucharistiefeier, die von Kardinal Dziwisz geleitet wurde, war auch die Gelegenheit, die Reliquien von Johannes Paul II. zu übergeben.

Kardinal Stanislaw Dziwisz wurde am 27. August 2005 in Anwesenheit von 80.000 Gläubigen in sein Amt als Erzbischof von Krakau eingeführt. Mit 600 von ihnen reiste er nun ins Heilige Land. Jeder erinnert sich an die unvergessliche Pilgerreise von Papst Johannes Paul II., deren Bedeutung im ganzen Land noch widerhallt. Damals bat der Heilige Vater in einer der bedeutendsten Handlungen seines Pontifikats um Vergebung für die Sünden der katholischen Kirche, die sie in der Geschichte begangen hat, vor allem für ihre Haltung gegenüber Juden, Ketzern, Frauen und indigenen Völkern.

Während seines Besuchs in Nazareth wollte Kardinal Stanislaw Dziwisz den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, und seinen Vikar für Israel, Bischof Marcuzzo begrüßen. Dies war die Gelegenheit für den Prälaten, den viertägigen Besuch des Patriarchen in Polen im September 2010 zu beantworten, der für die „Tage von Jerusalem“ in Miechòw gekommen war. Diese Stadt, die 30 km von Krakau entfernt liegt, ist durch eine Kirche mit Jerusalem verbunden, die den Titel „Kirche des Heiligen Grabes“ trägt und ein altes Kloster des Ritterordens vom Heiligen Grab beherbergte.

Während des Gesprächs wurden die Situation im Heiligen Land erörtert. Für den Patriarchen ist „das Kommen und die Gegenwart des Kardinals im Heiligen Land für sich schon ein Zeugnis und eine Botschaft der Unterstützung.“ Darüber ist er sehr dankbar.

Christophe Lafontaine