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Gepostet on 17 Apr 2012 in Dialog, Ökumenismus

„Die Osterbotschaft erneuert die Hoffnung der Christen“

„Die Osterbotschaft erneuert die Hoffnung der Christen“

Jerusalem – Aus Anlass des orthodoxen Osterfestes empfing Seine Seligkeit Theophilos III, der griechische Patriarch von Jerusalem am 17. April 2012 die Repräsentanten der verschiedenen christlichen Gemeinden in Jerusalem, unter ihnen den emeritierten Lateinische Patriarchen, Msgr. Michel Sabbah. Zusammen bekannten sie die Auferstehung Christi. Die Botschaft der Auferstehung ist gemäß dem Schreiben von Papst Benedikt XVI. an die Häupter der Kirchen im Nahen Osten „der Grund der Hoffnung für die gesamte Menschheit“ und für alle Christen, insbesondere in den Teilen der Welt, „in denen es Opfer von Gewalt gibt“ und wo Menschen unter Unrecht leiden.

Frohe Ostern! Christus ist auferstanden!“ Mit diesem Ausruf begann Seine Seligkeit Michel Sabbah in Abwesenheit des Patriarchen Fouad Twal, der sich zu diesem Zeitpunkt für das Große Magisterium des Ordens vom Heiligen Grab in Rom befand, die Ostergrüße der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in Jerusalem an den orthodoxen Patriarchen, Theophilos III. Seit der ersten Osterfeier im Heiligen Grab am Samstag, den 7. April 2012 seitens der lateinischen Kirche wird dieser Ausruf nun ständig wiederholt.

Am Samstag, den 14. April 2012 feierten die griechisch-orthodoxen Gläubigen ihr Osterfest. Aus diesem Grund versammelten sich am Dienstag die Vertreter der christlichen Gemeinschaften von Jerusalem im griechisch-orthodoxen Patriarchat, um „trotz des schwierigen Kontexts“ im Heiligen Land diese frohe Botschaft zu bekräftigen. Diese Wünsche sind wie ein Echo auf die Botschaft von Papst Benedikt XVI. vom 15. April an die Häupter der christlichen Kirchen im Nahen Osten aus Anlass des orthodoxen Osterfestes. Bei dieser Gelegenheit betonte der Heilige Vater, dass „die Botschaft von der Auferstehung mit einer noch größeren Kraft widerhallt, wenn wir diese zusammen verkünden“. Dabei fügte er hinzu, dass „die österliche Botschaft den Glauben der Christen stärken und ihren Glauben erneuern kann, gerade in den Teilen der Welt, wo sie Opfer von Gewalt sind, und denen Frieden und Trost geben kann, die unter Krankheit, Unrecht, Hunger und Armut in dieser unseren schwierigen Epoche leiden.“ Dies ist ein „gemeinsames Zeugnis in Wahrheit und Liebe“, zu dem der Heilige Vater aufruft. Das war niemals so aktuell jetzt, da die Bischöfe des Nahen Ostens, unter ihnen Patriarch Twal, zu einem Seminar über „die Kommunikation als ein Instrument der Evangelisierung, des Dialogs und des Friedens im Nahen Osten“ im Libanon versammelt sind.

Daniel Le