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Gepostet on 9 Nov 2011 in Großmagisterium, Orden vom Heiligen Grab

Das Großmeisteramt kommt in Rom zusammen

gd_magistere2Vom 07. – 10. November 2011 fand die Sitzung des Großmeisteramtes des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem unter Vorsitz des Pro-Großmeisters S.E. Erzbischof Edwin Frederick O’Brien, und des Großpriors, S.S. Patriarch Fouad Twal stattgefunden.

Sechs Monate nach ihrem letzten Treffen sind die Mitglieder des Großmeisteramtes wieder zusammengekommen, um die Ereignisse, Freuden und Herausforderungen der letzten Monate miteinander zu teilen. Der Patriarch wurde von Pfarrer Humam Khzouz, dem Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, begleitet.

Das Treffen bot eine erste Gelegenheit, Seine Exzellenz Edwin Frederick O’Brien, als den neuen Pro-Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem willkommen zu heißen. Papst Benedikt XVI hatte ihn am 29. August in dieses Amt berufen. Er folgt damit Seiner Eminenz John Patrick Kardinal Foley . So begrüßte ihn auch der Patriarch und betonte dabei seinen “außerordentlichen Mut in der Verteidigung des Glaubens und der Gläubigen.”

In seiner Rede führte Patriarch Twal weiter aus, dass der Nahe Osten „eine tiefe historische Veränderung erlebe“, an die sich auch der Antrag auf Mitgliedschaft eines Staates Palästina bei den Vereinten Nationen anschließt. Er beschrieb die religiöse Landschaft des Heiligen Landes, die aufgrund der zunehmenden Anzahl an katholischen Einwanderern eine ganz spezielle Seelsorge benötige. Diese Seelsorge, unter direkter Verantwortung von Pater David Neuhaus, muss im Einklang mit den jeweiligen Heimatländern stehen, und „dies biete“, so der Patriarch “den Mitglieder des Ritterordens in den jeweiligen Heimatländern eine optimale Gelegenheit, um uns zu helfen.“

Erzbischof Twal führte auch die internationalen Ereignisse der letzten Monate auf: die Londoner Konferenz über die Christen im Heiligen Land, die Bischofskonferenzen (CCEE in Tirana; CELRA in Rom), seine Pastoralreise in die Vereinigten Staaten zu den arabischen Christen, die in der Diaspora leben, und um die Ritter und Damen des Ritterordens vom Heiligen Grab zu treffen. Schließlich erinnerte der Patriarch an die wichtigsten und aktuellsten Ereignisse in der Diözese, vor allem das Fest Unserer Lieben Frau von Palästina in Deir Rafat, das am 8. November auch in Rom gefeiert wurde.

Seine Seligkeit endete mit der Präsentation der laufenden Projekte des lateinischen Patriarchats: Die Amerikanische Universität von Madaba, die am 17. Oktober eröffnet wurde, die Wohnprojekte für Christen (Dank dem Projekt “Beit Safafa“ können ab März 2012 40 Familien eine Wohnung beziehen), die Renovierung von 65 Häusern katholischer und orthodoxer Familien in Gaza.

Amélie de La Hougue